„Mit welchem Recht hat jemand mehr als 20 Wohnungen?“, fragt der Juso-Bundesvorsitzende, Kevin Kühnert, mit Blick auf den aktuellen Wohnungsmarkt. Für mich zeigt diese Fragestellung und die Diskussion über mögliche Enteignungen einmal mehr die Geisteshaltung von Herrn Kühnert und dem linken Flügel der SPD. Teile der SPD wollen scheinbar nicht nur die Agenda 2010, sondern auch gleich das Godesberger Programm und ihr Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft hinter sich lassen. Für mich steht fest: Enteignungen können kein Mittel sein. Bauen ist das beste Instrument, um der Wohnungsknappheit zu begegnen. Es gilt das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft. Deswegen müssen marktwirtschaftliche Anreize zum Bauen gesetzt und nicht ständig neue Auflagen erteilt werden. Solche Diskussionsbeiträge wie von Herrn Kühnert werden nicht dafür sorgen, dass private Investoren weiteren Wohnraum schaffen.