Deutsche Bahn sollte ein Signal setzen

Hannover. „Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten einen herausragenden Dienst für unser Land. Nicht nur in gefährlichen Auslandseinsätzen, sondern auch immer wieder innerhalb Deutschlands, zum Beispiel beim Katastrophenschutz, wie die jüngsten Einsätze bei der Waldbrandbekämpfung oder im vergangen Winter bei der Räumung der Schneemassen gezeigt haben. Daher sollten wir Ihnen mit Respekt und Anerkennung begegnen. Die Deutsche Bahn sollte die Signale auf freie Fahrt für unsere Soldaten setzen. Die kostenlose Heimfahrt mit der Bahn ist so ein Zeichen der Anerkennung dieses wichtigen Dienstes für Deutschland“, erklärt der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann.

„Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Deutsche Bahn dieses Zeichen der Anerkennung jetzt torpediert und die Verhandlungen mit dem Bundesministerium der Verteidigung in die Länge zieht und dies mit mehr Geld und der Programmierung einer Software begründet“, so Althusmann. Auch das Argument, die privaten Bahnanbieter, die oftmals den Regionalverkehr anbieten, würden dies Projekt ablehnen, dürfe nicht dazu führen, dass die kostenlosen Heimfahrten für die Truppe nicht wie geplant 2020 starten. „Der Regionalverkehr der privaten Anbieter wird mit einigen Millionen Steuergeldern im Jahr gefördert. Ich wünschte mir auch dort ein Signal und eine Prüfung der bisherigen Haltung“, so der CDU-Landesvorsitzende.

„Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer setzt mit diesem Projekt ein wichtiges Zeichen. Wir als CDU in Niedersachsen unterstützen sie dabei voll. Bundesminister Andreas Scheuer bitte ich, sich als zuständiger Bundesverkehrsminister für das Projekt weiterhin stark zu machen. Besonders, da die CSU ja ebenfalls schon lange fordert, unseren Soldatinnen und Soldaten die kostenlose Heimfahrt zu ermöglichen“, so Althusmann.

Nur gemeinsam könne jetzt die Politik das Ziel erreichen. Das Tragen der Uniform in der Öffentlichkeit sei schließlich etwas Normales und Erwünschtes. So würden unsere Staatsbürger in Uniform noch tiefer in der Gesellschaft verankert.

(Dieser Beitrag erschien zuerst auf CDU in Niedersachsen.)