Mehr Achtung und Respekt vor dem Karfreitag

Nicht alljährlich erneut über Aufhebung des Tanzverbots debattieren

Vor einem der höchsten kirchlichen Feiertage ist etwas mehr Achtung und Respekt geboten und kann auch von den Gegnern des sogenannten Tanzverbotes an Karfreitagen erwartet werden. Das Osterfest erinnert uns an das Fundament unseres christlichen Glaubens. Dieser kirchliche Feiertag sollte grundsätzlich mehr Respekt und Wertschätzung auch von denen erfahren, die ihn offenbar ablehnen oder in Frage stellen wollen. Der besondere Schutz des Karfreitags in Erinnerung an Jesus Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist, das ist keineswegs eine angestaubte Tradition, sondern ein wesentlicher Bestandteil unserer vom Christentum geprägten Gesellschaft. Der Karfreitag zählt zu den höchsten christlichen Feiertagen und ist dem Gedenken an den Leidensweg und der Kreuzigung Jesu Christi gewidmet. Viele vergessen den kirchlichen Bezug zum Karfreitag. Wir sollten diesen Tag nutzen, um uns an den Ursprung des christlichen Glaubens vom Tod am Kreuz bis hin zur Auferstehung zurückzuerinnern. Viele Menschen finden Kraft und Halt in ihrem christlichen Glauben und deshalb hat dieser kirchliche Feiertag eine besondere Bedeutung gerade in so unfriedlichen Zeiten wie heute.

Von Aufrufen zu Tanzdemonstrationen – wie beispielsweise von den Jugendorganisationen von SPD und Grünen in Hannover – halte ich nichts. Für die große Mehrheit in unserem Land haben die kirchlichen Feiertage nach wie vor eine hohe Bedeutung. Ich denke, es ist nicht zu viel verlangt, an einem Tag im Jahr auf öffentliche Tanzveranstaltungen und laute Musik zu verzichten. Das sieht auch die Mehrheit der Deutschen so: In einer aktuellen YouGov-Umfrage sprachen sich 52 Prozent der Befragten gegen die Aufhebung des Tanzverbotes aus.